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Neue Welle der humanitären Not im Süden Syriens

Durch die neue Eskalation der Gewalt sind seit dem 15. Juni 2018 mehr als 275.000 Menschen in Süd-Syrien auf der Flucht.  Oft können sie ihre Häuser nur mit dem Notwendigsten verlassen und benötigen dringend humanitäre Hilfe, Unterkunft und Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Daraa, eine Region im Süden Syriens, entwickelt sich mit gravierender Geschwindigkeit in eine humanitäre Katastrophe. Die Menschen finden keinen Schutz und wissen kaum mehr, wohin. (Jetzt Spenden)

 

Children fleeing on trucks.

Tausende Menschen lebten schon zuvor als Binnenvertriebene (IDPs) in dieser Region. Permanente Angriffe haben bereits Dutzende von Zivilisten getötet, darunter drei unserer Kollegen vor Ort. Eine unserer Kolleginnen, eine Hebamme namens Maysoun, starb gemeinsam mit einer ihrer Töchter bei einer Explosion. Ihre zweite Tochter wurde grausamst verletzt. Der Verlust unserer Kolleginnen und Kollegen geht uns nahe. Zugleich sind sie keine Einzelfälle unter bislang 340 bestätigten Toten und 650 Verletzten in Daraa. (Stand 05.07.2018 | 14:20 Uhr OESZ)

Als eine der größten NGOs in Syrien vor Ort können wir derartiges menschliches Leid nicht tolerieren. Zumindest nicht, solange es irgendeine Aussicht auf Hoffnung gibt, die wir ergreifen können, um für die Menschenwürde einzustehen und Leben zu retten - und sei sie noch so klein. (Jetzt Spenden)

UOSSM hat mehrere medizinische Zentren und Kliniken in der Region und verfügt über ein breites Netzwerk medizinischer Notfallversorgung. Um den flüchtenden Menschen, die aufgrund der massiven Gewalteskalation kaum an einem Ort bleiben, jedoch EFFEKTIV helfen zu können, bedarf es mobiler Versorgung. Bereits jetzt sind alle mobilen Kliniken, die uns zur Verfügung stehen, rund um die Uhr im Einsatz um die Vertriebenen zu versorgen. Doch für diesen gewaltigen Zustrom an Menschen, die dringend Hilfe benötigen, sind wir nicht ausgerüstet. Um die Menschen zumindest grundlegend  medizinisch versorgen zu können, werden mindestens drei weitere mobile Kliniken in Süd-Syrien benötigt.

Unterstützen Sie uns, den Menschen, die vor der extremen Gewalteskalation in Süd-Syrien fliehen, zu helfen. Diese Kampagne tragen wir nicht nur in Deutschland sondern (derzeit) in acht Ländern weltweit gemeinsam. Diese Hilfe wird dringend benötigt und ohne die internationale Zusammenarbeit wäre dies kaum möglich:

Helfen Sie uns, der Zivilbevölkerung in Syrien zu helfen, die seit mehr als sieben Jahren von Krieg, Hunger und Gewalt verfolgt wird.

  • Mit 5€ können wir mit einer mobilen Klinik eine Person medizinisch versorgen
  • 15€ reichen aus um eine dreiköpfige Familie grundlegend zu versorgen
  • Innerhalb einer Stunde kann eine mobile Klinik etwa vier Familien oder zwölf Einzelpersonen medizinisch versorgen (Kosten: 65€)
  • An einem Tag erreicht eine mobile Klinik etwa 100 Personen (Kosten 500€)
  • Mit 3.375 erlauben Sie uns, eine mobile Klinik für eine Woche zu betreiben. Dies wird mehr als 600 Menschen (mehr als 200 Familien) helfen

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In den Beispielen sind bereits Transaktions-, Infrastruktur- und Verwaltungs-Kosten einkalkuliert; diese werden nicht gesondert erhoben. Je nach Zahlungsart können bis zu 0,28€+2,95% des Spenden-Betrages als Transaktionskosten anfallen. Zudem gehen 7% der Spende an das UOSSM-Büro in Gaziantep vor Ort für die Organisation der Einsätze der mobilen Klinik. Die Organisation und Administration der Kampagne in Deutschland wird aus 3% der Spende finanziert.

Über 200.000 Menschen fliehen vor der eskalierenden Gewalt.

 

Die Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) ist eine der größten humanitären und medizinischen NGO’s, die aktiv vor Ort in Syrien hilft. Seit 2012 haben wir schon mehr als 3,5 Millionen Menschen helfen können. Wir sind ein UNOCHA Kategorie-A-Partner und eine ISO-zertifizierte Organisation, mit mehr als 1.500 lokalen Mitarbeitern: So können wir Ihnen garantieren, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie am meisten gebraucht werden.

UOSSM. Together, Saving Lives and Building Hope.